Matthias Grünewald

Sofia Cristodoulou_

Grünewald-Portrait von unserer ehemaligen Schülerin Sofia Cristodoulou

Unser Namenspatron

Das Leben kaum einer berühmten Persönlichkeit bleibt so sehr im Nebulösen wie das des Malers Matthias Grünewald. Nur wenig ist an Fakten über sein Leben bekannt. Das meiste erschließt sich uns nur durch die von ihm geschaffenen Werke. Zahlreiche Kunsthistoriker nehmen an, dass es sich bei seiner Person um Mathis Gothart-Nithart, geb. in Würzburg, gehandelt habe. Inzwischen geht die neuere historische Forschung (die wiederum in kunstgeschichtlichen Kreisen hinterfragt wird) davon aus, dass es sich bei Matthias Grünewald um einen Matthias Grün aus der Nähe von Aschaffenburg handelte, der auch einen Großteil seines Lebens in Aschaffenburg verbrachte – u.a. mit dem Umbau der Burg Aschaffenburg, dem Vorgänger des Schlosses Johannisburg, welcher ihm wenig Ruhm, dafür aber einen handfesten Gerichtsstreit einbrachte.

Sicher ist:

  • Matthias Grünewald lebte ungefähr von 1470 bis 1530.
  • Er kannte die Werke Albrecht Dürers, Lucas Cranachs und der zeitgenössischen niederländischen und italienischen Malerei.
  • Er verbrachte einen größeren Abschnitt seines Lebens in Aschaffenburg und war dort mit mehreren Aufträgen beschäftigt (u.a. mit einem Altar für die Stiftskirche St. Peter und Alexander, welcher als Maria-Schnee-Altar bekannt wurde und nur noch in Teilen in Stuppach und Freiburg erhalten ist).

Einige seiner berühmten Werke

Isenheimer Altar

Stuppacher Madonna

Tauberbischofsheimer Altar

Die Informationen zu diesem Beitrag sind v.a. dem Wikipedia-Beitrag über Matthias Grünewald entnommen.