Notfallbetreuung

Schulschließung / Unterrichtsausfall
 Notfallbetreuung
 Mebis-Nutzung während des Schulausfalls
 Endgültige Regelung Übertritt
 Übungsmaterialien zum Probenunterricht (4. Klassen)

Notfallbetreuung während der Pfingstferien

Das Kultusministerium hat die Schulen informiert, dass auch in den Pfingstferien eine Notfallbetreuung für berechtigte Personen angeboten werden soll. Bei Bedarf soll diese Betreuung auch wieder von 8 bis 16 Uhr möglich sein. Damit eine Notfallbetreuung in den Pfingstferien organisiert werden kann, muss die Anmeldung hierfür verbindlich bis Freitag, 22. Mai bei uns eingegangen sein.

Für die Einrichtung einer Notfallbetreuung sind neben der Organisation des Personals auch die hygienischen Maßnahmen (u.a. Reinigung der Räume) zu organisieren. Dafür benötigen wir wegen der Urlaubszeit unbedingt eine Woche Vorlaufzeit.

Zur Anmeldung ist zwingend auch folgende Erklärung einzureichen, die belegt, dass Sie zum berechtigten Personenkreis gehören:

Erklärung zur Notbetreuung in den Pfingstferien (23 Downloads)

Informationen zur Notfallbetreuung finden Sie auch auf unserer Informationsseite zur Notfallbetreuung und auf der Seite des Kultusministeriums.

Notfallbetreuung während der Schulwochen  

Die Notfallbetreuung für Kinder, bei denen Alleinerziehende oder ein Elternteil in systemrelevanten Berufen (sog. kritische Infrastruktur) tätig sind, geht weiter.

Zur kritischen Infrastruktur gehören:

          • Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung, zudem alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen – wie etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche),
          • Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen))
          • Kinder- und Jugendhilfe (inklusiv Notbetreuung in Kitas),
          • Seelsorge in den Religionsgemeinschaften,
          • Einrichtungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr,
          • Einrichtungen der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
          • Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf),
          • Versorgung mit Drogerieprodukten,
          • Personen- und Güterverkehr (z. B. Fernverkehr, Piloten, Fluglotsen), Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation),
          • Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), Steuerberatung,
          • zentrale Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung sowie
          • Schulen (Notbetreuung und Unterricht).

Erfasst sind z. B. auch Tierarztpraxen, Post- und Paketdienste, Physiotherapiepraxen, Optiker und Hörgeräteakustiker, die Wohnungslosenhilfe, die Abfallwirtschaft, Bestatter, Tankstellen, Wirtschaftsprüfer, die Herstellung von Medizinprodukten, die Herstellung von Lebensmittel-/Arzneimittelverpackungen und Beschäftigte bei Gewerkschaften, die zur Aufrechterhaltung der grundgesetzlichen Funktion der Gewerkschaften benötigt werden.

Familiensituation:

Das Betreuungsangebot darf  in Anspruch genommen werden, soweit und solange

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender erwerbstätig ist.

Erforderlich bleibt weiterhin, dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und dass das Kind

  • nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann,
  • keine Krankheitssymptome aufweist,
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome aufweist,
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Umfang der Notfallbetreuung

Die Notfallbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schülerinnen und Schüler. Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig an der offenen Ganztagsbetreuung teilnehmen, können nachmittags betreut werden.

Eine Notbetreuung bis 16 Uhr steht nur für solche Schülerinnen und Schüler zur Verfügung,

  • welche regelmäßig an einem schulischen Ganztagsangebot oder der Mittagsbetreuung teilnehmen und/oder
  • deren Erziehungsberechtigte in einem Beruf der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Formular

Sollten Sie zur Personengruppe gehören, die Anspruch auf die Notbetreuung von 08:00 bis 16:00 Uhr haben, melden Sie Ihr Kind bitte rechtzeitig und verbindlich per eMail (sekretariat@gruenewaldschule-ab.de) bei uns an. Legen Sie dazu unbedingt das ausgefüllte Formblatt zur Notbetreuung vor!

Falls Sie auch Anrecht auf die Betreuzung im Ganztag haben, entfällt ab sofort das bisherige zusätzliche Formblatt „Erklärung der Eltern zur Notfallbetreuung im Ganztag AWO“.

Formblatt Erklärung Notbetreuung Stand 27.04.2020 (29 Downloads)
Formular Erklärung Notbetreuung Alleinerziehende Stand 24.04.2020 (17 Downloads)